STUTTGART, 07. Dezem­ber 2023. Pünkt­lich zum 25.Oktober 2023 wur­den die eVer­ga­be-Platt­for­men der RIB Soft­ware GmbH auf den neu­en Ver­öf­fent­li­chungs­stan­dard der EU, die soge­nann­ten eForms, ange­passt. Die eForms sind für alle öffent­li­chen Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tend, um Bekannt­ma­chun­gen auf der TED-Platt­form der EU (Ten­ders Elec­tro­nic Dai­ly) beim Amt für Ver­öf­fent­li­chun­gen zu publi­zie­ren. In den ers­ten sechs Wochen nach Akti­vie­rung der neu­en Schnitt­stel­le wur­den bereits über 1.000 Bekannt­ma­chun­gen von den ver­schie­de­nen eVer­ga­be-Platt­for­men der RIB Soft­ware GmbH bei der EU publiziert.

Seit dem 25. Okto­ber 2023 ist die Schnitt­stel­le zu eForms im Rah­men der neu­en Ver­ord­nung über die Ver­ga­be öffent­li­cher Auf­trä­ge (VgV) gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Sie lösen das bis­her gül­ti­ge Stan­dard­for­mu­lar ab. Gemäß der neu­en Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2019/1780 sind bestimm­te Daten­fel­der und Regeln ver­bind­lich und ein­heit­lich in der gesam­ten EU anzu­wen­den, wäh­rend natio­na­le Rege­lun­gen teil­wei­se wei­ter­hin zuläs­sig sind und ergänzt wer­den kön­nen. Die Durch­füh­rungs­ver­ord­nung gilt für Ver­ga­ben mit einem Auf­trags­wert über den EU-Schwel­len­wer­ten. Seit dem 25. Okto­ber 2023 besteht eine ver­bind­li­che Ver­wen­dungs­pflicht für eForms gemäß Arti­kel 3 der Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2019/1780.

Das deut­sche Ver­ga­be­recht wur­de mit der Ver­ord­nung zur Anpas­sung an die neu­en eForms gemäß dem Bun­des­ge­setz­blatt vom 23. August 2023 an die Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2019/1780 ange­passt. Die­se Anpas­sung betrifft natio­na­le Ver­ga­be­re­ge­lun­gen für Ver­ga­be­ver­fah­ren ober­halb der EU-Schwel­len­wer­te und umfasst die Ver­ga­be­ver­ord­nung (VgV), Sek­to­ren­ver­ord­nung (SektVO), Kon­zes­si­ons­ver­ga­be­ver­ord­nung (Kon­zVgV) sowie die Ver­ga­be­ver­ord­nung Ver­tei­di­gung und Sicher­heit (VSVgV). Der hier­für ange­pass­te Para­graf 10a VgV regelt die ver­bind­li­che Anwen­dung von eForms. In den ande­ren Ver­ga­be­ver­ord­nun­gen wird auf die­se grund­le­gen­de Rege­lung ver­wie­sen. Außer­dem wer­den Ver­wei­se in den natio­na­len Ver­ga­be­ver­ord­nun­gen, die bis­her auf die Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2015/1986 hin­wie­sen, durch Ver­wei­se auf die Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2019/1780 ersetzt.

Es ist jetzt unter ande­rem zwin­gend vor­ge­schrie­ben, dass Infor­ma­tio­nen zu stra­te­gi­schen Aspek­ten der Beschaf­fung, spe­zi­ell mit Anga­ben zu den umwelt­be­zo­ge­nen, sozia­len und inno­va­ti­ven Beschaf­fun­gen, gemacht wer­den müs­sen. Von den Auf­trag­ge­bern muss eben­falls ange­ge­ben wer­den, ob und in wel­chem Umfang sie ent­spre­chen­de Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en ver­wen­den oder for­dern. Dies betrifft auch die sozia­len und umwelt­be­zo­ge­nen Aspek­te sowie Anga­ben dar­über, ob die Aus­schrei­bung für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men sowie Star­tups geeig­net ist.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den Infor­ma­tio­nen über Beschaf­fun­gen in fes­ten, papier­ähn­li­chen Vor­la­gen oder For­mu­la­ren erfasst und an die Euro­päi­sche Uni­on über­mit­telt, um sie öffent­lich bekannt zu machen. Bei den neu­en eForms han­delt es sich nicht um ein star­res For­mu­lar, son­dern um vie­le ver­schie­de­ne Daten­fel­der, die in unter­schied­li­che Kate­go­rien unter­teilt sind und in einem digi­ta­len For­mu­lar (dem eForm) zusam­men­ge­führt wer­den kön­nen. Der­zeit ste­hen 40 ver­schie­de­ne eForms mit über 280 Daten­fel­dern zur Über­mitt­lung an die EU zur Verfügung.

Die eForms ste­hen im Mit­tel­punkt des digi­ta­len Wan­dels des öffent­li­chen Auf­trags­we­sens inner­halb der EU. Durch die Ver­wen­dung eines gemein­sa­men Stan­dards sowie einer ein­heit­li­chen Ter­mi­no­lo­gie sol­len sie dabei unter­stüt­zen, die Qua­li­tät und Ana­ly­se der Daten mit­tel- bis lang­fris­tig zu verbessern.

 

Die eVer­ga­be-Platt­for­men der RIB Soft­ware GmbH wur­den pünkt­lich zum Stich­tag, den 25. Okto­ber 2023, auf den neu­en Ver­öf­fent­li­chungs­stan­dard der EU, die soge­nann­ten eForms, ange­passt Screen­shot: RIB Deutsch­land GmbH.

 

Über die RIB-Gruppe
Mit über 100.000 Kun­den zählt die RIB-Grup­pe mit Haupt­sitz in Stutt­gart zu den größ­ten Soft­ware­an­bie­tern im Bereich tech­ni­sche ERP-Lösun­gen für das Bau­we­sen. Gegrün­det im Jah­re 1961 hat RIB in Deutsch­land eine am Markt füh­ren­de Posi­ti­on erzielt. Die welt­weit größ­ten Bau­un­ter­neh­men, öffent­li­che Ver­wal­tun­gen, Archi­tek­tur- und Inge­nieur­ge­sell­schaf­ten sowie Groß­un­ter­neh­men im Bereich des Indus­trie- und Anla­gen­baus rund um den Glo­bus opti­mie­ren ihre Pla­nungs- und Bau­pro­zes­se durch den Ein­satz von RIB-Soft­ware­sys­te­men. RIB ist in den Regio­nen EMEA, Nord­ame­ri­ka und APAC mit eige­nen Nie­der­las­sun­gen ver­tre­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: www.rib-software.com.

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