Prü­fung von Lie­fer­schei­nen und Rech­nun­gen in RIB 4.0 leicht gemacht

RIB und com­s­truct geben stra­te­gi­sche Part­ner­schaft bekannt

 

Stutt­gart, 03. März 2026 – RIB, Bau­soft­ware­an­bie­ter für ERP-Kern­pro­zes­se und bran­chen­ty­pi­sche Anfor­de­run­gen und Abläu­fe und com­s­truct, Spe­zia­lis­ten für die auto­ma­ti­sier­te, KI-basier­te Rech­nungs­prü­fung durch digi­ta­le Lie­fer­schei­ne, wol­len in Kür­ze eine durch­gän­gi­ge Inte­gra­ti­on ihrer Sys­te­me anbie­ten. Ers­te Pilot­kun­den arbei­ten bereits mit dem inte­grier­ten Sys­tem, wei­te­re wer­den fol­gen, wie die Part­ner ver­lau­ten. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen RIB und com­s­truct soll, so die bei­den Unter­neh­men, einen signi­fi­kant ver­ein­fach­ten Rech­nungs­prü­fungs­pro­zess mög­lich machen.

„Mit unse­rem umfas­sen­den Bran­chen-Know-how haben wir es uns zur Auf­ga­be gemacht, digi­ta­le Pro­zes­se bei unse­ren Kun­den kon­ti­nu­ier­lich zu opti­mie­ren. Je höher der Auto­ma­ti­sie­rungs­grad der Pro­zes­se, des­to weni­ger Auf­wand auf Kun­den­sei­te. Die Pha­se der Pilo­tie­rung zeigt, dass die Inte­gra­ti­on unse­rer Sys­te­me eine maß­geb­li­che Ver­bes­se­rung und Beschleu­ni­gung im Pro­zess mit sich bringt. Digi­ta­le Lie­fer­schei­ne und Rech­nun­gen flie­ßen aus com­s­truct bereits abge­gli­chen und vor­ge­prüft in unser Sys­tem und kön­nen anschlie­ßend unmit­tel­bar ver­bucht wer­den. Die Inte­gra­ti­on der Pro­gram­me stellt ein Matching zwi­schen Lie­fer­schei­nen und Rech­nun­gen zur Ver­fü­gung und sorgt so für einen trans­pa­ren­ten und kom­for­ta­blen digi­ta­len Pro­zess, kon­sta­tiert Ralph Kühn, Part­ner Pro­gram Mana­ger für die DACH-Regi­on bei RIB.

Seit über 50 Jah­ren prägt RIB die kauf­män­ni­schen Kern­pro­zes­se der Bau­in­dus­trie. Gleich­zei­tig ist der Mate­ri­al­be­schaf­fungs­pro­zess in vie­len Bau­un­ter­neh­men bis heu­te von Medi­en­brü­chen und Intrans­pa­renz geprägt: Lie­fer­schei­ne ver­schwin­den in der Hosen­ta­sche des Poliers, nur jede drit­te Bestel­lung wird im ERP ange­legt. Auf­grund des­sen müs­sen noch alle Rech­nun­gen heu­te manu­ell geprüft wer­den, so die Erfah­rungs­wer­te des Exper­ten für die Rech­nungs­prü­fung.
„Genau die­se Lücke zwi­schen Bau­stel­le und ERP war der Aus­gangs­punkt für com­s­truct“, erklärt Hen­ric Mein­hardt, Grün­der und CEO von com­s­truct. “Wir digi­ta­li­sie­ren Lie­fer­schei­ne und Rech­nun­gen direkt am Ent­ste­hungs­ort, glei­chen sie auto­ma­ti­siert mit hin­ter­leg­ten Bestel­lun­gen ab und prü­fen Men­gen sowie Prei­se in Echt­zeit. So schaf­fen wir eine struk­tu­rier­te und ver­läss­li­che Daten­ba­sis, bevor die Infor­ma­tio­nen über­haupt im ERP-Sys­tem ankommen.“

Im Rah­men der Part­ner­schaft sol­len die vor­ge­prüf­ten Rech­nun­gen und Lie­fer­schei­ne auf Basis syn­chro­ni­sier­ter Stamm­da­ten über eine stan­dar­di­sier­te Schnitt­stel­le bei­der Anbie­ter an RIB 4.0 über­ge­ben wer­den. Damit ent­steht ein durch­gän­gig digi­ta­ler Prüf­pro­zess von der Erfas­sung auf der Bau­stel­le bis zur Buchung im ERP-System.

 

Abgedunkeltes Bild eines Mannes mit Handy auf der Baustelle. Im Vordergrund stehen die Logos von ERIB umd comstruct

com­s­truct und RIB ermög­li­chen den auto­ma­ti­sier­ten Abgleich von Lie­fer­schein, Bestel­lung und Rech­nung mit struk­tu­rier­ter Über­ga­be in RIB 4.0
Foto © RIB Soft­ware GmbH

Über die RIB-Gruppe

RIB setzt sich dafür ein, die Wert­schöp­fungs­ket­te Bau mit trans­for­ma­ti­ven digi­ta­len Tech­no­lo­gien vor­an­zu­brin­gen und das Inge­nieur- und Bau­we­sen effi­zi­en­ter und nach­hal­ti­ger zu gestal­ten. In sei­ner 60-jäh­ri­gen Geschich­te hat das Unter­neh­men welt­weit mehr als 550.000 Soft­ware-Anwen­de­rin­nen und ‑Anwen­der und über 2.300 Mit­ar­bei­ten­de gewin­nen kön­nen: Mit der Visi­on eines glo­ba­len Power­hou­ses für die inno­va­tivs­te Bau­soft­ware der Bran­che und einer Fokus­sie­rung auf die Qua­li­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­ten­den. Die Ent­wick­lung des RIB-Soft­ware­port­fo­li­os für den gesam­ten Pro­jekt­le­bens­zy­klus — Pla­nung, Bau und Betrieb — wird von Bran­chen­er­fah­rung, fach­li­chem Know-how und dem kon­ti­nu­ier­li­chen Stre­ben nach Spit­zen­tech­no­lo­gie geprägt. Das Unter­neh­men zielt dar­auf ab, Men­schen, Pro­zes­se und Daten auf inno­va­ti­ve Wei­se mit­ein­an­der zu ver­bin­den, um sicher­zu­stel­len, dass jeg­li­che Unter­neh­men, die mit Soft­ware von RIB arbei­ten, ihre Pro­jek­te inner­halb des Bud­gets pünkt­lich und in hoher Qua­li­tät abschlie­ßen und gleich­zei­tig ihren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck redu­zie­ren. RIB Soft­ware ist ein Unter­neh­men der Schnei­der Elec­tric SE.

 

Über com­s­truc

com­s­truct digi­ta­li­siert den Mate­ri­al­ein­kauf im Bau­we­sen. Die KI-Platt­form erfasst Lie­fer­schei­ne direkt auf der Bau­stel­le, prüft Rech­nun­gen voll­au­to­ma­tisch auf Prei­se und Men­gen und über­gibt buchungs­fer­ti­ge Bele­ge an das ERP-Sys­tem. So ent­fal­len manu­el­le Pro­zes­se zwi­schen Bau­stel­le und Buch­hal­tung, sodass sich Bau­un­ter­neh­men auf das kon­zen­trie­ren kön­nen, was zählt: das Bau­en. Gegrün­det im März 2022, unter­stützt com­s­truct bereits neun der zehn größ­ten Bau­un­ter­neh­men der Schweiz sowie sie­ben der zehn größ­ten Bau­un­ter­neh­men Deutsch­lands. Mit einer Finan­zie­rung von 12,5 Mio. € durch Goog­le Ven­tures und 20VC baut com­s­truct die Daten­in­fra­struk­tur für die euro­päi­sche Bauwirtschaft.

de_DE