Vom Kos­ten­pla­nungs- zum Investitionsinstrument

Cali­for­niaX unter­stützt Ver­sor­ger bei lang­fris­ti­gen Investitionsentscheidungen

 

Mün­chen, Sep­tem­ber 2026 –

Das neue Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz (GModG) gibt Haus­be­sit­zern mehr Frei­heit bei der Hei­zungs­wahl – und stellt Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men vor eine schwie­ri­ge Fra­ge: In wel­chen Netz­aus­bau lohnt es, zu inves­tie­ren? Der Ein­satz von Cali­for­niaX der G&W Soft­ware AG hilft in die­ser Situa­ti­on. Sie dient nicht nur als Kos­ten­pla­nungs­in­stru­ment, son­dern schafft belast­ba­re Grund­la­gen für Investitionsentscheidungen. 

Mit dem im Juli in Kraft getre­te­nen GModG ent­fällt die Vor­ga­be, dass neu ein­ge­bau­te Hei­zun­gen zu min­des­tens 65 % mit erneu­er­ba­ren Ener­gien betrie­ben wer­den müs­sen. Dies ver­än­dert laut dem Ver­band kom­mu­na­ler Unter­neh­men (VKU) die „Spiel­re­geln bei der Wär­me­wen­de und bei der Wär­me­pla­nung“. Wäh­rend Ver­brau­cher eine freie Hei­zungs­wahl begrü­ßen, stellt sie Netz­be­trei­ber und Ver­sor­ger vor ein Dilem­ma. Einer­seits sol­len Kom­mu­nen und Stadt­wer­ke das Fern­wär­me­netz aus­bau­en, ande­rer­seits müs­sen Gas­net­ze noch über Jah­re finan­ziert wer­den. Die­ser par­al­le­le Hoch­lauf von Infra­struk­tu­ren erge­be wenig Sinn, kri­ti­siert der VKU. 

Für Netz­be­trei­ber wird es durch das GModG schwe­rer, abzu­schät­zen, wie sich Gas‑, Wär­me- und Strom­net­ze ent­wi­ckeln und wel­che Inves­ti­tio­nen sich lang­fris­tig rech­nen. Wie sich CO₂-Prei­se, Netz­ent­gel­te oder Ener­gie­kos­ten ent­wi­ckeln, lässt sich mit Cali­for­niaX nicht vor­her­sa­gen. Aber wenn sich sol­che Rah­men­be­din­gun­gen ver­än­dern, kön­nen Pla­ner die neu­en Annah­men in ihre Kal­ku­la­ti­on über­neh­men und die Aus­wir­kun­gen auf das kon­kre­te Pro­jekt prü­fen – auch schon vor der Aus­schrei­bung. „Sobald sich Vari­an­ten sau­ber durch­rech­nen las­sen, wird aus der Kos­ten­pla­nung ein Inves­ti­ti­ons­in­stru­ment“, so Jörg Butt, Pro­dukt­ma­na­ger beim Münch­ner Soft­ware­un­ter­neh­men G&W. „Ein Ver­sor­ger kann beur­tei­len, ob ein wei­te­rer Gas­netz­ab­schnitt noch trägt oder ob das Kapi­tal bes­ser in Wär­me und Strom fließt“, bringt Butt den Nut­zen der digi­ta­len Kos­ten­pla­nung auf den Punkt.

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